MeinungDevisenTrumps aggressive Politik könnte den Untergang des Dollars einläuten

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Kommentar von Markus Zydra, Frankfurt

Lesezeit: 2 Min.

Ein verbranntes Bild von Donald Trump, hier bei Protesten in Indien gegen seine Zollpolitik
Ein verbranntes Bild von Donald Trump, hier bei Protesten in Indien gegen seine Zollpolitik
DIBYANGSHU SARKAR/AFP

Der US-Präsident beschädigt mit seinen Zöllen und den Angriffen auf die Notenbank das Vertrauen in die globale Leitwährung. Die Europäer sollten diese Schwäche nutzen.

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Dass Währungen schwanken, gehört zum normalen Hintergrundrauschen an den Finanzmärkten. Die fast 30 Jahre währende Rivalität zwischen Euro und Dollar führte immer wieder zu Preisausschlägen an den Börsen – mal zugunsten des Dollars, mal dagegen. Zu Beginn der Finanzkrise 2008 etwa musste man für einen Euro knapp 1,60 Dollar bezahlen, die US-Währung war so schwach wie nie zuvor. Heute muss man für einen Euro etwas weniger als 1,20 Dollar bezahlen. Das wirkt auf den ersten Blick weniger dramatisch als 2008. Dennoch ist es das Ergebnis eines rapiden Wertverlusts des Dollars seit dem Amtsantritt von Donald Trump.

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