Er hat es also getan. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán torpediert eine Entscheidung, auf die man sich innerhalb der EU geeinigt hatte. Diesmal geht es um einen Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro, den das Land dringend benötigt, um seine Verteidigung weiterhin stemmen zu können. Es ist zwar nicht das erste Mal, dass Orbán sich gegen die Ukraine-Politik der Europäer stellt. Aber in diesem Fall hatte Orbán beim EU-Gipfel im Dezember seine Zustimmung zu dem Paket gegeben. Warum also, fragen sich viele, bricht Orbán gerade jetzt, zum vierten Jahrestag der russischen Invasion, sein Wort?
MeinungUngarnViktor Orbán ist in großer Bedrängnis

Kommentar von Verena Mayer
Lesezeit: 1 Min.

Der Ministerpräsident blockiert ein Hilfspaket der EU für die Ukraine, ausgerechnet zum Jahrestag der russischen Invasion. Warum? Weil er kurz vor der Wahl in Umfragen zurückliegt.
