Ukraine:Überall Korruption, immer noch

Ukraine: Unter einem Schirm, zumindest für einen Moment: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij Anfang November in Kiew.

Unter einem Schirm, zumindest für einen Moment: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij Anfang November in Kiew.

(Foto: Ukrainian Presidential Press/AFP)

Brüssel macht Kiew Hoffnung auf einen baldigen Beitritt zur EU. Dabei hat die Regierung das Grundübel des Landes weiterhin nicht angepackt.

Kommentar von Florian Hassel

Seit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am vergangenen Wochenende bei Präsident Wolodimir Selenskij den "exzellenten Fortschritt" Kiews pries und im Parlament gar lobte, die Ukraine habe bereits "deutlich über 90 Prozent" verlangter Reformen umgesetzt, stand fest, dass die EU-Kommission empfehlen würde, Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine offiziell zu eröffnen. Die Zustimmung der EU-Staats- und Regierungschefs im Dezember dürfte eine - zumindest mit den meisten Hauptstädten abgesprochene - Formsache sein. Doch wird der Ukraine mit dem positiven Zwischenzeugnis aus Brüssel ein Gefallen getan? Die Antwort darauf fällt zwiespältig aus.

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