Ursula von der Leyen verwendet, wenn sie von der Weltpolitik in Zeiten Donald Trumps und Wladimir Putins spricht, häufig den Begriff „transaktional“. Das klingt arg theoretisch, die Kommissionspräsidentin könnte auch sagen: Werte und Normen, wie sie die Europäische Union in internationalen Beziehungen früher gerne predigte, haben keine große Bedeutung mehr – Weltpolitik funktioniert jetzt nach dem Prinzip „Eine Hand wäscht die andere“.
MeinungRechtsstaatErdoğan ist ein Schurke, aber er ist Europas Schurke

Kommentar von Josef Kelnberger
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In Brüssel herrscht derzeit lautes Schweigen, wenn es um den Zustand der Demokratie in Ankara geht. Aus Gründen, die oft Realpolitik genannt werden.
