Europäische Union:Der Hände Werk, des Hinterns Beitrag

Lesezeit: 1 min

Die neuen Sanktionen zwingen Wladimir Putin nicht in die Knie, aber es wird ihm Geld in der Kriegskasse fehlen. (Foto: Sputnik/Reuters)

Das neue EU-Sanktionspaket erschwert Russland endlich den Export von Flüssigerdgas, lässt aber eine bequeme Umgehung offen. Und wem ist das wohl wieder zu verdanken?

Kommentar von Hubert Wetzel

Das 14. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland ist ein seltsames Zwitterwesen. Es baut, um eine etwas derbe Metapher zu verwenden, mit fleißigen Händen etwas auf – nur um es dann mit dem Hintern wieder einzureißen. Dass die zerstörerische Bewegung des Hinterns gewissermaßen von der Bundesregierung in Berlin erzwungen wurde, macht die Sache noch ärgerlicher.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Kiews neue Strategie stellt Putin vor Probleme

Bevor die Ukraine ihre ersten „F-16“-Kampfjets erhält, beschießt sie verstärkt die russische Flugabwehr – als Vorbereitung für mehr Gegenwehr im Luftkrieg. Dass Moskau nervös ist, zeigt sich schon jetzt auf der Krim.

Von Sebastian Gierke

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: