Europa:Wenn das Volk so wählt, wie es wählt

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Wünschen darf man sich deren Niederlage ja: Demonstranten in Madrid protestieren gegen die führenden Rechtspopulisten aus Frankreich, Polen, Spanien, Ungarn und Italien. (Foto: Paul White/AP)

Das nächste EU-Parlament wird rechtslastiger sein als das jetzige. Populisten und Extremisten, die auf 20 oder 30 Prozent kommen, kann man nicht einfach ignorieren. Die Demokraten stehen vor Alternativen, die alle unangenehm sind.

Kommentar von Hubert Wetzel

Demokratie ist an sich eine gute Idee: Die wahlberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner eines Landes stimmen alle paar Jahre darüber ab, wer sie regieren darf. Das führt, wie es der einstige amerikanische Präsident Abraham Lincoln ausgedrückt hat, zu einer "Regierung aus dem Volk, durch das Volk, für das Volk". Was kann da schon schiefgehen?

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