MeinungEuropaDer Fall Angelika Niebler ist rufschädigend – für sie und das EU-Parlament

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Kommentar von Josef Kelnberger, Brüssel

Lesezeit: 1 Min.

Seit 27 Jahren ist sie Europaabgeordnete: Angelika Niebler (63, CSU).
Seit 27 Jahren ist sie Europaabgeordnete: Angelika Niebler (63, CSU). Philipp von Ditfurth/Philipp von Ditfurth/dpa

Außerhalb von Brüssel ist schwer zu verstehen, warum die Immunität der CSU-Abgeordneten von ihren Kollegen nicht aufgehoben wird. Die Bürger hätten ein Recht darauf, dass die Vorwürfe gegen sie aufgeklärt werden.

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Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen wurde wegen Missbrauchs von EU-Geldern verurteilt und darf deshalb wohl nicht zur Präsidentenwahl in ihrem Land antreten. Die stellvertretende CSU-Vorsitzende Angelika Niebler sieht sich ebenfalls mit Vorwürfen konfrontiert, sie habe EU-Gelder missbraucht – aber gegen sie darf nicht einmal ermittelt werden. Das Europaparlament weigert sich, ihre Immunität aufzuheben.

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Vorwurf des Missbrauchs von EU-Mitteln
:Europaparlament bestätigt Immunität von CSU-Vize Niebler

Die Europäische Staatsanwaltschaft hat beantragt, Nieblers Immunität aufzuheben. Das Europaparlament lehnt dies in einer knappen Abstimmung nun ab. Was wird ihr vorgeworfen?

Von Joscha F. Westerkamp

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