MeinungEuropäische UnionWarum schnell, wenn es auch langsam gehen kann

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Kommentar von Hubert Wetzel

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Vorerst nicht wieder nominiert: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagabend in Brüssel, umgeben von den Premierministern von Kroatien (links) und Belgien.
Vorerst nicht wieder nominiert: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagabend in Brüssel, umgeben von den Premierministern von Kroatien (links) und Belgien. Johanna Geron/Reuters

Eigentlich wollten sich die Staats- und Regierungschefs zügig über die Vergabe der drei EU-Spitzenämter einigen. Hieß es jedenfalls. Doch dann entschieden sie sich lieber für die Blamage.

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Eigentlich war das Personaltableau, das am Montag beim EU-Gipfeltreffen in Brüssel abgenickt werden sollte, kaum komplizierter als eines jener Puzzles für Zweijährige, bei denen man das löwenförmige Holzstück in die löwenförmige Ausfräsung manövrieren muss. Doch die 27 Staats- und Regierungschefs – allesamt angeblich volljährig – schafften es nicht.

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SZ PlusVon Jan Diesteldorf, Josef Kelnberger, Hubert Wetzel

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