Europäische Union:Warum schnell, wenn es auch langsam gehen kann

Lesezeit: 2 min

Vorerst nicht wieder nominiert: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstagabend in Brüssel, umgeben von den Premierministern von Kroatien (links) und Belgien. (Foto: Johanna Geron/Reuters)

Eigentlich wollten sich die Staats- und Regierungschefs zügig über die Vergabe der drei EU-Spitzenämter einigen. Hieß es jedenfalls. Doch dann entschieden sie sich lieber für die Blamage.

Kommentar von Hubert Wetzel

Eigentlich war das Personaltableau, das am Montag beim EU-Gipfeltreffen in Brüssel abgenickt werden sollte, kaum komplizierter als eines jener Puzzles für Zweijährige, bei denen man das löwenförmige Holzstück in die löwenförmige Ausfräsung manövrieren muss. Doch die 27 Staats- und Regierungschefs – allesamt angeblich volljährig – schafften es nicht.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusEuropäische Union
:Ein Kanzler unter Konservativen

Olaf Scholz will nach der Europawahl „zügig und schnell“ die Macht in der EU neu verteilt wissen. Doch in Brüssel zeigt sich: Da gibt es noch einigen Gesprächsbedarf.

Von Jan Diesteldorf, Josef Kelnberger, Hubert Wetzel

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: