Eigentlich war das Personaltableau, das am Montag beim EU-Gipfeltreffen in Brüssel abgenickt werden sollte, kaum komplizierter als eines jener Puzzles für Zweijährige, bei denen man das löwenförmige Holzstück in die löwenförmige Ausfräsung manövrieren muss. Doch die 27 Staats- und Regierungschefs – allesamt angeblich volljährig – schafften es nicht.
MeinungEuropäische UnionWarum schnell, wenn es auch langsam gehen kann

Kommentar von Hubert Wetzel
Lesezeit: 2 Min.

Eigentlich wollten sich die Staats- und Regierungschefs zügig über die Vergabe der drei EU-Spitzenämter einigen. Hieß es jedenfalls. Doch dann entschieden sie sich lieber für die Blamage.
