EU:Europas Rechte hält sich selbst in Schach

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Giorgia Meloni will erst einmal die rechte Konkurrenz im eigenen Land kleinhalten. (Foto: Claudia Greco/Reuters)

Die Extremen fühlen sich durch die Wahl gestärkt, doch statt eines gemeinsamen Ziels verfolgen dort alle nur Eigeninteressen. Läuft also für Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihre Ambitionen.

Kommentar von Stefan Kornelius

Häufig sind politische Systeme dann besonders stabil, je schwächer sie sind. Die Staaten der Europäischen Union haben sich mit der Wahl zum gemeinsamen Parlament ein besonders interessantes Tableau der Schwäche gegönnt. Die Mitte ist ein wenig geschrumpft, aber nicht gekippt. Die extreme Rechte fühlt sich stark, ist aber gespalten und mit ihren nationalen Ambitionen beschäftigt. Und die Grünen wollen heraus aus der Ideologie-Falle und beweisen, dass sie vernünftige Politik machen können. Übersetzt heißt das: Der Wiederwahl von Ursula von der Leyen und der Besetzung der europäischen Führungspositionen sollte nichts im Weg stehen.

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