MeinungEU-KommissionDer trotzige Abgang von Thierry Breton ist seines Amtes unwürdig

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Kommentar von Hubert Wetzel

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Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, bei einer Veranstaltung in Sachsen im Frühjahr. Jetzt hat er seinen Rücktritt erklärt.
Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, bei einer Veranstaltung in Sachsen im Frühjahr. Jetzt hat er seinen Rücktritt erklärt. Patrick Pleul/dpa

Der Rücktritt des Binnenmarktkommissars ist verständlich. Die Art und Weise hingegen lässt ahnen, weshalb er nicht mehr für den Posten nominiert wurde.

Nein, natürlich ist es nicht schön, einen Job zu verlieren, der Macht, Prestige und ein hübsches Gehalt mit sich bringt. Man kann daher verstehen, dass Thierry Breton, der einflussreiche französische EU-Binnenmarktkommissar, stinksauer ist. Zuerst wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron für eine zweite Amtszeit nominiert, dann wollte seine Chefin Ursula von der Leyen ihn offenbar doch lieber loswerden. Sein Rücktritt, den er jetzt in einem wütenden Brief verkündet hat, ist nachvollziehbar.

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