Europäische Union:Ursula von der Leyen verdient eine zweite Amtszeit

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Sie natürlich, wer sonst: Ursula von der Leyen, hier am Abend der Europawahl am 9. Juni. (Foto: Geert Vanden Wijngaert/AP)

Zum zweiten Mal beraten nun die Staats- und Regierungschefs über die Spitzenämter der EU. Aber ihnen scheint klar zu sein: Es gibt keine Alternative zu der Deutschen. Und das nicht, weil sie so toll wäre.

Kommentar von Hubert Wetzel

Es ist nicht höflich, sich vor Gästen zu streiten. Der Gast, der Ende der Woche beim EU-Gipfeltreffen in Brüssel erwartet wird, ist Wolodimir Selenskij, Präsident der Ukraine. Seine Anwesenheit sollte die versammelten europäischen Kolleginnen und Kollegen, deren Landsleute nicht unter russischem Bombenterror leiden müssen, daran erinnern, dass Europa Wichtigeres zu tun hat, als sich weiter um Posten zu zanken. Das Paket für die künftige Besetzung der EU-Führungsämter steht, es ist politisch ausgewogen – und es sollte von den Staats- und Regierungschefs möglichst schnell endgültig verabschiedet werden.

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Von Josef Kelnberger, Hubert Wetzel

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