Es war ein spektakuläres Bild, als sich Mitte Mai vier europäische Staatsmänner auf den Weg nach Kiew machten. Friedrich Merz zeigte sich Schulter an Schulter mit dem Polen Donald Tusk, dem Franzosen Emmanuel Macron und dem Briten Keir Starmer. Gemeinsam sicherten sie der Ukraine Unterstützung in ihrem Überlebenskampf gegen Russland zu. Die Botschaft schien zu sein: Das freie Europa lernt jetzt endlich, auf eigenen Beinen zu stehen.
MeinungEuropäische UnionVerteidigung, Asyl, Klima – das alles wird großen Mut von Europa erfordern

Kommentar von Josef Kelnberger
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Nach dem Schock der Polen-Wahl stehen der EU zwei schicksalhafte Jahre bevor: Gelingt es, ein eigenständiges Europa zu bauen? Die Niederlage des von Donald Tusk unterstützten Kandidaten hat gezeigt: Verzagtheit wird nicht belohnt.
