MeinungDeepfakesIn dem EU-Gesetz klafft eine große Lücke

Kommentar von Kerstin Lottritz

Lesezeit: 2 Min.

Es muss nicht gleich ein nackter Körper sein, auch KI-erzeugte Bikini- und Unterwäschefotos verstoßen gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen.
Es muss nicht gleich ein nackter Körper sein, auch KI-erzeugte Bikini- und Unterwäschefotos verstoßen gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht der Betroffenen. Collage: sted/SZ, Fotos: imago

KI-erstellte Pornos sind von Dezember an zwar verboten. Menschen mithilfe dieser Apps bis auf die Unterwäsche auszuziehen, aber nicht. Das ist ein Fehler.

SZ bei Google bevorzugen

Als die Europäische Union sich Anfang Mai darauf geeinigt hat, sogenannte Nudifier-Apps zu verbieten, wurde von vielen Seiten applaudiert. Doch inzwischen ist klar: Im neuen Gesetz gibt es nicht nur ein Schlupfloch, sondern eine große Lücke.

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