MeinungIndustriepolitikDie EU muss sich im Handelskonflikt mit China viel entschlossener wehren

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Kommentar von Jan Diesteldorf

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Eine freundliche Geste macht noch keinen verlässlichen Partner: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der chinesische Premier Li Qiang bei ihrem Treffen im Juli in Peking.
Eine freundliche Geste macht noch keinen verlässlichen Partner: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der chinesische Premier Li Qiang bei ihrem Treffen im Juli in Peking. Andres Martinez Casares/AP

Europa sollte Schlüsselbranchen subventionieren und den Binnenmarkt ausbauen. Denn wenn die Gemeinschaft die Bedrohung nicht ernst genug nimmt, wird sie das teuer zu stehen kommen.

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Wenn es doch allein der Zollkonflikt mit Donald Trump wäre, den die Europäische Union ausfechten muss. Wären es doch nur die US-Zölle, die Europas Handelspolitik auf die Probe stellen und die Exportwirtschaft unter Druck setzen. Zuletzt hat sich die Aufmerksamkeit sehr auf die Auseinandersetzung mit Donald Trump konzentriert, logisch, denn sie verlangte akut nach einer Lösung. Sie darf aber nicht den Blick darauf verstellen, dass sich die EU mitten in einem globalen Handelskonflikt befindet: mit China.

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