MeinungEuropäische UnionDie neuen Regeln zum Verbrenner-Aus versteht kein Mensch mehr

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Kommentar von Stephan Radomsky

Lesezeit: 2 Min.

Die Leute kaufen einfach zu wenige E-Autos – die Regeln ändern sich ja offenbar auch, bevor das neue Auto zum ersten Mal zum TÜV muss.
Die Leute kaufen einfach zu wenige E-Autos – die Regeln ändern sich ja offenbar auch, bevor das neue Auto zum ersten Mal zum TÜV muss. (Foto: Wolfgang Maria Weber)

Mit großem Getöse vollzieht Europa die Kehrtwende – zumindest ein bisschen. Was bleibt, ist Unsicherheit, und zwar auf allen Seiten.

Wenn man es unbedingt positiv sehen will, dann ließe sich sagen: Es ist für jeden etwas dabei. Einerseits will die EU-Kommission am Ziel festhalten, dass Neuwagen von 2035 an zu hundert Prozent CO₂-frei fahren sollen. Andererseits soll das nur zu 90 Prozent gelten – ein Zugeständnis an all jene, die die bisherige Regel zu hart fanden. Die Sache soll so funktionieren: Ein paar Benziner und Diesel könnten weiter zugelassen werden, allerdings soll ihr Abgasausstoß von den Autoherstellern „kompensiert“ werden, etwa durch die Verwendung von grünem Stahl oder von grünem Sprit.

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