MeinungEstlandDie Frau für komplizierte Aufgaben

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Kommentar von Viktoria Großmann

Lesezeit: 1 Min.

Hart in der Sache, konstruktiv in der Lösung: Auf Estlands Ministerpräsidentin Kaja Kallas warten große Herausforderungen.
Hart in der Sache, konstruktiv in der Lösung: Auf Estlands Ministerpräsidentin Kaja Kallas warten große Herausforderungen. Sergei Grits/AP

Die Parlamentswahl hat Ministerpräsidentin Kaja Kallas klar gewonnen, doch jetzt kommt erst der wirklich schwere Teil.

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Kaja Kallas hat sich innerhalb Europas einen Namen gemacht, wie wohl niemand zuvor an der Spitze der estnischen Regierung, und sie überzeugt offensichtlich auch daheim. Sie kann in Tallinn weiterregieren, und das mit einem stärkeren Mandat als zuvor. Nicht nur ihre liberale Reformpartei hat bei der Parlamentswahl am Sonntag etwas zugelegt, vor allem sie selbst hat gewonnen - so viele Direktstimmen wie niemand je vor ihr. Die 45-jährige Juristin hat mit ihrer deutlichen Unterstützung für die von Russland angegriffene Ukraine offenbar ihre politische Aufgabe gefunden. Dabei gibt sie sich so unnachgiebig wie konstruktiv, wenn sie etwa vorschlägt, dass die EU gemeinsam Munition einkaufen solle, wie in der Pandemie auch gemeinsam Impfstoff bestellt wurde - so wird es nun umgesetzt.

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