MeinungLandwirtschaftBilliges Gemüse gibt es nur dank moderner Sklaverei

Kommentar von Elisa Britzelmeier

Lesezeit: 2 Min.

Tomaten ohne Ende: hier bei der Ernte in der Nähe von Parma. Die Erntehelfer aber werden oft schlecht bezahlt und behandelt.
Tomaten ohne Ende: hier bei der Ernte in der Nähe von Parma. Die Erntehelfer aber werden oft schlecht bezahlt und behandelt. MIGUEL MEDINA/AFP

Der Mord an vier Erntehelfern in Italien verdeutlicht auf grausame Weise, wie katastrophal die Arbeitsbedingungen auf den Feldern sind. Es braucht eine Bewegung dagegen.

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An deutschen Esstischen, zumal da, wo man sich für kultiviert und informiert hält, kann man sich mittlerweile ausgiebig über italienische Tomaten unterhalten, San Marzano hier, Pachino da. Wo sie herkommen, wie sie schmecken. Was dagegen kaum ein Thema ist: wer sie eigentlich geerntet hat. Und unter welch schlimmen Bedingungen.

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In Süditalien werden vier Erntehelfer bei lebendigem Leib verbrannt – offenbar, weil sie einen gerechten Lohn gefordert haben.

Von Elisa Britzelmeier

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