MeinungErinnerungskulturEs wäre Zeit, sich von manchen Straßennamen zu trennen

Kolumne von Hans Well

Lesezeit: 3 Min.

Wie in Putzbrunn sind vielerorts Straßen nach dem Physiker Wernher von Braun benannt, der für die Nazis die V2-Rakete entwickelte.
Wie in Putzbrunn sind vielerorts Straßen nach dem Physiker Wernher von Braun benannt, der für die Nazis die V2-Rakete entwickelte. Claus Schunk

In Gersthofen, in Dietramszell, auf der Fraueninsel: Viele Orte tun sich schwer, sich von historisch belasteten Personen aus der NS-Zeit zu distanzieren. Von einer Unkultur.

Derzeit wollen immer mehr Deutsche immer weniger Erinnerungskultur. Die AfD-nahen Erinnerungsgegner tendieren damit Richtung Björn Höckes entlarvendem Spruch, das Berliner Holocaust-Denkmal sei ein „Denkmal der Schande“. Dabei wird es 80 Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus höchste Zeit für eine weitere Befreiung Deutschlands – der Entnazifizierung von Plätzen und Straßen, die nach historisch belasteten Personen benannt sind.

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Erinnerungskultur
:Gersthofen diskutiert über Nazi-Straßennamen

Wernher von Braun, klar. Doch was ist mit dem früheren Bürgermeister? Bei der Debatte geht es nicht nur um ehemalige Nationalsozialisten - sondern auch um ganz aktuelle Antipathien.

Von Thomas Stöppler

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