MeinungErdbebenDie Regierung in Caracas wäre jetzt ohne die USA kaum überlebensfähig

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Kommentar von Jan Heidtmann

Lesezeit: 2 Min.

Die Menschen in La Guaira versuchen zu retten, wer noch zu retten ist.
Die Menschen in La Guaira versuchen zu retten, wer noch zu retten ist.
Maxwell Briceno/Reuters

Hunderte Tote, Zehntausende Vermisste: Das Regime kann den Opfern und Überlebenden nicht schnell genug helfen. Viele Länder schicken Rettungsteams – Washington das Militär.

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Die eigentliche Katastrophe ist über Venezuela nicht ruckartig mit Erdstößen von mehr als sieben auf der Richter-Skala gekommen. Sie vollzieht sich schleichend. Tag für Tag, Stunde für Stunde steigt die Zahl der Opfer. Von 32 am Donnerstag gemeldeten Toten auf zwischenzeitlich mehr als 1400. Und die Zahl wird weiter steigen, mehr als 68 000 Menschen gelten als vermisst. Die Chance, sie noch lebend zu finden, schwindet mit jeder Minute. Eltern, die flehend nach ihren Kindern suchen, ältere Frauen, die zusammengesunken am Straßenrand sitzen – die Bilder zu dieser Tragödie sind herzzerreißend.

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