MeinungErbschaftsteuerHolt’s bei den Reichen. Wenn’s mal so einfach wäre

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 1 Min.

Die SPD hofft auf Karlsruhe, um danach die Erbschaftsteuer zu reformieren. Allerdings wird das in der Partei Streit auslösen.
Die SPD hofft auf Karlsruhe, um danach die Erbschaftsteuer zu reformieren. Allerdings wird das in der Partei Streit auslösen.
Laszlo Pinter/dpa

Viele linke SPD-Mitglieder wünschen sich von Finanzminister Lars Klingbeil eine deftige Reform der Abgabe. Doch der dürfte damit in ein anderes Problem laufen.

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Die Reichen mal wieder. Sie haben voriges Jahr etwa zwölf Milliarden an ihre Kinder vererbt, schätzt das Netzwerk Steuergerechtigkeit anhand neuer Daten des Statistischen Bundesamts. Versteuert wurde das Milliardengeschenk aber kaum: Gezahlt wurden demnach nur etwa 250 Millionen Euro. Denn die Superreichen können die Steuer erlassen bekommen, wenn sie glaubhaft erklären, dass sie sie nicht zahlen können. Das ist natürlich eine kuriose Regel, die gerne genutzt wird: 94 Prozent der eigentlich fälligen Steuer wurde den Erben wieder erlassen.

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