MeinungEntwicklungszusammenarbeitDie Hilfe für Länder wie Syrien ist alles andere als rausgeworfenes Geld

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Kommentar von Michael Bauchmüller

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Aufwachsen in einer zerstörten Stadt: Diese Jungen fahren von der Schule in Douma, Syrien, nach Hause. Ohne die Arbeit von Hilfsorganisationen wäre ihre Situation wohl viel schlechter.
Aufwachsen in einer zerstörten Stadt: Diese Jungen fahren von der Schule in Douma, Syrien, nach Hause. Ohne die Arbeit von Hilfsorganisationen wäre ihre Situation wohl viel schlechter. Mosa'ab Elshamy/dpa

Populisten haben sich in diesem Jahr nach Kräften über das deutsche Engagement im Ausland lustig gemacht. Dabei zeigt sich gerade jetzt in Nahost, wie sinnvoll das sein kann. Auch wenn sich der Sinn erst nach Jahren offenbart.

Das Jahr begann mit Radwegen in Peru und falschen Zahlen. Hunderte Millionen Euro, so lautete der Vorwurf, verpulvere der deutsche Staat in Lima, als gäbe es im eigenen Land nicht Not genug. CSU und Freie Wähler zogen eine direkte Linie zu gebeutelten deutschen Landwirten, die auch noch der Agrardiesel-Subvention beraubt werden sollten. Die AfD wollte die „Milliardensummen“  später lieber für Flutopfer in Deutschland einsetzen. Der Zuschuss des Bundes belief sich zwar nur auf 20 Millionen Euro, andere Hilfen waren Kredite, aber für die hiesigen Stammtische waren auch das 20 Millionen zu viel. Lange nicht mehr hat das deutsche Engagement im Ausland so im Gegenwind gestanden wie 2024.

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