Es tobt eine Schlacht um die Energiewende. Katherina Reiche, die Wirtschaftsministerin von der CDU, will die Regeln für Ökostrom-Anlagen verschärfen, neue Gaskraftwerke bauen und liebäugelt in Gastbeiträgen mit der Atomkraft. Gegen derlei Ideen wiederum gingen am Wochenende Zigtausende auf die Straße, sie wollen die Energiewende retten und „Reiche erneuern“. Das erinnert fast ein bisschen an die Atomkraftdebatten von einst, in denen sich Gegner und Befürworter bis zum Schluss (und bis heute) unversöhnlich gegenüberstanden. Aber geht’s diesmal nicht eine Nummer nüchterner?
MeinungDemonstrationenDie wesentlichen Fragen der Energiepolitik sind doch schon lange geklärt

Kommentar von Michael Bauchmüller
Lesezeit: 1 Min.

Die einen gehen für Erneuerbare auf die Straße und zielen auf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die wiederum jazzt die Ökokosten hoch und tritt auf die Bremse. Wie wär’s mal ganz nüchtern?
