MeinungDemonstrationenDie wesentlichen Fragen der Energiepolitik sind doch schon lange geklärt

Portrait undefined Michael Bauchmüller

Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 1 Min.

Gegen die Vorhaben von Wirtschaftsministerin Reiche protestierten am Wochenende Menschen in ganz Deutschland, hier vor dem Reichstag in Berlin.
Gegen die Vorhaben von Wirtschaftsministerin Reiche protestierten am Wochenende Menschen in ganz Deutschland, hier vor dem Reichstag in Berlin. RALF HIRSCHBERGER/AFP

Die einen gehen für Erneuerbare auf die Straße und zielen auf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die wiederum jazzt die Ökokosten hoch und tritt auf die Bremse. Wie wär’s mal ganz nüchtern?

Es tobt eine Schlacht um die Energiewende. Katherina Reiche, die Wirtschaftsministerin von der CDU, will die Regeln für Ökostrom-Anlagen verschärfen, neue Gaskraftwerke bauen und liebäugelt in Gastbeiträgen mit der Atomkraft. Gegen derlei Ideen wiederum gingen am Wochenende Zigtausende auf die Straße, sie wollen die Energiewende retten und „Reiche erneuern“. Das erinnert fast ein bisschen an die Atomkraftdebatten von einst, in denen sich Gegner und Befürworter bis zum Schluss (und bis heute) unversöhnlich gegenüberstanden. Aber geht’s diesmal nicht eine Nummer nüchterner?

Zur SZ-Startseite

Protest in München
:Mehrere Tausend demonstrieren gegen Ökostrom-Sparpaket

Der lahmende Netzausbau verursacht hohe Kosten. Kritiker halten die Pläne von Wirtschaftsministerin Reiche für das falsche Rezept, um gegenzusteuern – und protestieren in der Innenstadt.

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: