Wieder gab es die „Marseillaise“ im Chor, a cappella. Diesmal an Bord des Flugzeugträgers Charles de Gaulle, der gerade im östlichen Mittelmeer angekommen ist. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte das große Schiff dahin beordert, und er war nun persönlich da, um die Besatzung zu begrüßen. Mit Nationalhymne, inmitten der Soldaten. Und man muss schon sagen: Ohne Bläser, ohne Streicher und Trommler wirkt sie noch mächtiger, noch dringlicher.
MeinungFrankreichEmmanuel Macron macht jetzt alles richtig

Kommentar von Oliver Meiler
Lesezeit: 2 Min.

Plötzlich steigt die Beliebtheit des französischen Präsidenten sprunghaft an. Denn er wählt angesichts des Kriegs in Iran die richtigen Worte - und sendet ein Lebenszeichen aus Europa.

Frankreich:Macron distanziert sich von Trump – und schickt einen Flugzeugträger
Für Frankreichs Präsident ist der Krieg in Iran „außerhalb des internationalen Rechts“. Untätig ist er aber nicht. Um französische Interessen und Alliierte zu schützen, beordert er die „Charles de Gaulle“ ins östliche Mittelmeer.
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