Es ist fürwahr politisch vermintes Gelände, auf das sich Monika Schnitzer, Nicola Fuchs-Schündeln und Katharina Wrohlich da begeben haben. Umso mehr muss man den drei Top-Ökonominnen Respekt zollen, dass sie das Risiko eingegangen sind und ein Konzept zur Reform des Ehegattensplittings vorgelegt haben. Lars Klingbeil etwa, Finanzminister und Vizekanzler, hat das bisher nicht hinbekommen. Er hat zwar im März in einer „Reformrede“, wie er sie selbst oft ehrfürchtig nennt, erklärt, dass er Veränderungen will. Welche das sein sollen, sagte er aber nicht.
MeinungReform des EhegattensplittingsDrei Professorinnen zeigen der Koalition, wie’s geht

Kommentar von Claus Hulverscheidt
Lesezeit: 2 Min.

Muss die Regelung aus dem Jahr 1958 eigentlich immer so bleiben – mit all ihren bekannten Nachteilen? Nun gibt es einen Vorschlag zur Änderung, der wirklich überzeugend ist.
