MeinungEbola-AusbruchBundibugyo: Gegen den Virus-Stamm gibt es weder Impfstoff noch Heilmittel

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Von Theresa Palm

Noch kein Pandemiealarm: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda einen „internationalen Gesundheitsnotstand“ ausgerufen.
Noch kein Pandemiealarm: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda einen „internationalen Gesundheitsnotstand“ ausgerufen.
FABRICE COFFRINI/AFP

Als Schutzmaßnahmen bleiben bislang nur die Nachverfolgung von Kontakten, Isolation und Quarantäne.

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Bundibugyo ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts in Westuganda. Doch in den Köpfen und auf den Bildschirmen ist der Name in diesen Tagen nicht wegen der heißen Quellen oder tropischen Wälder seiner Heimat – Bundibugyo war 2007 der Ort, an dem ein damals neuer Ebola-Virusstamm entdeckt wurde.

Für Ebola-Ausbrüche war bislang in den meisten Fällen die Zaire-Variante verantwortlich. Dieses Virus hat mehr als 15 000 Menschenleben gefordert, inzwischen gibt es wirksame Impfungen und auch zwei Antikörper-Therapien. Die Bundibugyo-Variante hingegen ist bisher erst zweimal ausgebrochen, nach der Entdeckung in Uganda auch 2012 im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo.

Nun grassiert der Ebola-Stamm dort wieder. 13 der ersten 20 Proben, die laut der afrikanischen Gesundheitsorganisation CDC im Labor untersucht wurden, waren von der Bundibugyo-Variante. Gegen die Bundibugyo-Variante gibt es noch keinen Impfstoff. Als Schutzmaßnahmen bleiben nur die Nachverfolgung von Kontakten, Isolation und Quarantäne. Auch ein Heilmittel für Infizierte gibt es nicht.

Neben Bundibugyo existieren zwei weitere seltene Varianten des Ebola-Virus: Sudan und Tai Forest, ebenfalls benannt nach den Orten ihrer Entdeckung.

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In der Demokratischen Republik Kongo sind mutmaßlich 80 Menschen an Ebola gestorben, die Zahl der Verdachts- und Todesfälle steigt. Gegen die Bundibugyo-Variante des Virus gibt es laut Weltgesundheitsorganisation keinen zugelassenen Impfstoff.

Von Theresa Palm

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