MeinungArbeitsministerinEndlich bewegt sich etwas gegen den Missbrauch von Sozialleistungen – nach zehn Jahren

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Kommentar von Roland Preuß, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Arbeitsministerin Bärbel Bas, hier zu Besuch in ihrer Heimatstadt Duisburg
Arbeitsministerin Bärbel Bas, hier zu Besuch in ihrer Heimatstadt Duisburg Jana Rodenbusch/REUTERS

Bärbel Bas will gegen den organisierten Sozialbetrug vorgehen. Gut so. Doch was sie vorhat, reicht nicht. Die Wurzel des Problems liegt in Brüssel.

Das Problem ist ja nicht neu. Sozialleistungsmissbrauch mit Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien hat Duisburg und anderen Städten des Ruhrgebiets schon vor zehn Jahren zu schaffen gemacht. Kaum ist ein Jahrzehnt ins Land gegangen, will die neue Arbeitsministerin Bärbel Bas nun entschieden gegen die Machenschaften vorgehen. Die Sozialdemokratin, die selbst aus Duisburg stammt, spricht von „mafiösen Strukturen“, die man „zerschlagen“ müsse. Na endlich.

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