Irgendwas ist immer, irgendwo im Land geht fast täglich einer dieser wenig subtilen Liebesgrüße ein. Von einer „fremden Macht“, wie Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Absender verschleiert, bemüht um den letzten Rest von Unschuldsvermutung. Was man halt so sagt, wenn man nicht „Moskau“ sagen will. Wenn irgendwann mal alles wieder vorbei sein wird, muss man ja wieder reden können mit der fremden Macht. Und mit Moskau.
MeinungHybride KriegsführungDie richtige Antwort auf Russlands Sticheleien lautet: Gelassenheit

Kommentar von Ralf Wiegand
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Er spricht gerne von einer „fremden Macht“, wenn es um sicherheitspolitische Ungereimtheiten geht: Innenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Bernd von Jutrczenka/dpaMysteriöse Drohnenflüge, gefälschte Nachrichtenseiten und Waffen im Wald – ein Schelm, wer Moskau hinter derlei Übergriffen vermutet. Zum Glück ist die Aufregung über diese oft größer, als es die tatsächlichen Folgen sind.
