MeinungDrogenDer ewige Krieg

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Kommentar von Peter Burghardt, Hamburg

Lesezeit: 3 Min.

Ein Drogenfund in Flammen: Soldaten vernichten die beschlagnahmten Drogen in Tijuana, Mexiko.
Ein Drogenfund in Flammen: Soldaten vernichten die beschlagnahmten Drogen in Tijuana, Mexiko. imago

Razzien, die zum Massaker werden, volle Friedhöfe, volle Gefängnisse, gefährliche Fluchtrouten - und die Drogenmafia verdient weiter: Die Bilanz nach 50 Jahren "War on Drugs" ist verheerend. Die Welt ahnt längst, dass der Krieg eine Wende braucht.

Jeden Tag gibt es Nachrichten von der Front. Erschossene und Geköpfte in Mexiko, wo Zehntausende ermordet wurden oder verschwunden sind. Auftragskiller in Kolumbien. Brasilianische Polizisten, die eine Razzia in ein Massaker verwandeln. Ein philippinischer Präsident, der Dealer und Verdächtige jagen lässt und von internationaler Gerichtsbarkeit nichts wissen will. In Afghanistan gedeiht der Schlafmohn, Treibstoff der Taliban. Die Liste ließe sich lange fortschreiben.

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