Bei Donald Trump kann einen nichts mehr schocken. Dieser Satz gehört vielleicht zu den größten Irrtümern unserer Zeit. Denn: Trump schafft es doch immer wieder. Wenn man denkt, jetzt geht es nicht mehr rassistischer in seinen Reden und Tweets, dann bezeichnet er Migranten als „Tiere“. Wenn man kurz der Illusion erliegt, jetzt sei das äußerste Maß der Hasstiraden gegenüber dem politischen Gegner erreicht, dann warnt er vor den „Feinden im Inneren“, als ob es sich bei den Demokraten um Terroristen handelte. Und wenn man meint, die Grenzen des Vulgären seien nun aber wirklich so weit überschritten, dass es nicht mehr schlimmer geht, jedenfalls nicht in der Politik, tja, dann passiert das, was gerade in Latrobe, Pennsylvania, geschah, in der Heimatstadt der Golflegende Arnold Palmer.
MeinungUSATrump erreicht einen neuen Tiefpunkt auf seiner Sexismus-Skala

Kommentar von Boris Herrmann
Lesezeit: 1 Min.

Der Präsidentschaftskandidat hält erneut eine beschämende Rede – doch die Umfragewerte steigen gar noch. Wie lange macht das Land da noch mit?
