MeinungUSATrump nutzt sein Amt jetzt ganz offen für Insiderhandel

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Kommentar von Ann-Kathrin Nezik

Lesezeit: 1 Min.

Er macht, was ihm gefällt: US-Präsident Donald Trump, hier im weißen Haus, bietet nun gegen Bezahlung exklusiven Zugang zu Informationen an.
Er macht, was ihm gefällt: US-Präsident Donald Trump, hier im weißen Haus, bietet nun gegen Bezahlung exklusiven Zugang zu Informationen an.
Julia Demaree Nikhinson/AP Photo

Der US-Präsident betreibt jetzt ungeniert Geschäfte mit Informationen: Wer zahlt, erhält seine neuesten Posts deutlich früher als die Allgemeinheit. Und niemand protestiert.

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Nach normalen Maßstäben hat der US-Präsident nun wirklich eine Grenze überschritten: Seine Plattform Truth Social verkauft künftig den Zugang zu Beiträgen, die Trump dort absetzt, früher an diejenigen, die gut zahlen. Für bis zu 100 000 Dollar im Monat können Menschen seine Posts vor der Allgemeinheit lesen und sich so einen Informationsvorsprung erkaufen und damit spekulieren und Geld verdienen, falls ein präsidialer Post mal wieder die Märkte bewegt. Als Mehrheitseigner von Truth Social profitiert Trump höchstpersönlich von diesen Zahlungen.

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