Präsidentschaftswahl:Das sind die USA der Ära Trump, da setzt die Logik leicht aus

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Im Angesicht der Niederlage: Donald Trump im Gerichtssaal in New York. (Foto: Elizabeth Williams/AP)

34 Mal schuldig, der Dauerlügner wird zur Rechenschaft gezogen. Spätestens nach so einem Urteil sollte ein Bewerber für den mächtigsten Job der Welt politisch erledigt sein. Stattdessen wirft sich seine Partei weiterhin vor Donald Trump in den Staub.

Kommentar von Peter Burghardt

Schuldig. Verbrecher. Das sind ab sofort auch offizielle Markenzeichen von Donald J. Trump, jedenfalls fürs Erste. Er ist nicht mehr nur der erste vormalige US-Präsident, der jemals strafrechtlich angeklagt wurde, und das gleich in vier verschiedenen Fällen. Er ist jetzt der erste frühere US-Präsident und aktuelle Präsidentschaftskandidat, der in einem Strafverfahren verurteilt wurde. Einstimmig, zumindest in erster Instanz. 34 Mal schuldig.

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SZ PlusSchweigegeldprozess
:34 Mal schuldig: Historisches Urteil gegen Donald Trump

Ein Geschworenengericht befindet den Ex-Präsidenten im New Yorker Schweigegeldprozess in allen Anklagepunkten für schuldig. Der Republikaner ist nun der erste ehemalige US-Präsident, der mit dem Makel leben muss, ein verurteilter Straftäter zu sein.

Von Christian Zaschke

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