MeinungNew York TimesMit dieser Vorladung von Journalisten überschreitet Donald Trump eine Grenze

Kommentar von Charlotte Walser

Lesezeit: 1 Min.

Der amerikanische Präsident Donald Trump spricht auf der Joint Base Andrews mit Journalisten, bevor er an Bord der Air Force One geht.
Der amerikanische Präsident Donald Trump spricht auf der Joint Base Andrews mit Journalisten, bevor er an Bord der Air Force One geht. Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

Die US-Justiz lässt sich vom Präsidenten benutzen, um an Quellen von Reportern heranzukommen. Damit gefährdet sie einen Grundpfeiler der Freiheit, die Trump so gerne preist.

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Der amerikanische Präsident beschimpft Journalistinnen, er bezeichnet Medien als „Fake News“, er verklagt Verlagshäuser. Daran hatte man sich beinahe gewöhnt. Dann durchsuchten FBI-Agenten die Wohnung einer Reporterin der Washington Post. Nun folgt die nächste Stufe: Das Justizministerium hat Journalisten der New York Times vorladen lassen.

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