MeinungUS-Truppenabzug aus DeutschlandMerz sollte jetzt lieber nicht auf Trump antworten – das gibt nur neuen Zoff

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Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 3 Min.

Launisch und rachsüchtig: Donald Trump (hier im März 2026) nimmt Friedrich Merz dessen Kritik am Iran-Krieg übel.
Launisch und rachsüchtig: Donald Trump (hier im März 2026) nimmt Friedrich Merz dessen Kritik am Iran-Krieg übel. Jonathan Ernst/Reuters

Donald Trump benutzt das Militär für persönliche Racheaktionen. Die Sicherheit der europäischen Verbündeten bedeutet ihm nichts. Doch die Nato braucht die USA. Zwingend und in doppelter Hinsicht.

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Vielleicht sollte man am Carolus-Magnus-Gymnasium in Marsberg im Sauerland eine Plakette anbringen. Immerhin ist die Schule jetzt ein Ort von historischer Bedeutung. „Hier“, so könnte auf dem Schild stehen, „hat der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz am 27. April 2026 angeblich so schreckliche Dinge über den amerikanischen Präsidenten Donald Trump gesagt, dass der daraufhin aus Wut die Nato erledigte.“ Oder so ähnlich.

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Seit dem Iran-Krieg ist auf dem Militärflugplatz Ramstein viel los. Nicht erst seit der angekündigten Truppenreduzierung fragt sich nebenan ein ganzer Ort: Wie lange geht das noch gut mit der deutsch-amerikanischen Freundschaft?

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

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