MeinungVenezuelaWas heißt hier frei?

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Kommentar von Jan Heidtmann

Lesezeit: 1 Min.

Aber zum Beispiel mit der Presse reden darf er nicht: der freigelassene politische Gefangene Manuel Mora am Sonntag vor dem Gefängnis von Tocuyito im Norden des Landes.
Aber zum Beispiel mit der Presse reden darf er nicht: der freigelassene politische Gefangene Manuel Mora am Sonntag vor dem Gefängnis von Tocuyito im Norden des Landes. STRINGER/AFP

Die Regierung in Caracas hat hundert politische Gefangene auf einen Schlag entlassen. Es soll als Zeichen der Öffnung gelten, tatsächlich folgt die Freilassung einem üblen Kalkül.

Es sollte ein Zeichen der Veränderung sein: Nur wenige Tage nach der Entführung von Nicolás Maduro kündigte die neue, alte Regierung an, eine „beträchtliche Zahl“ an politischen Gefangenen freizulassen. Knapp drei Wochen sind seitdem vergangen, nun bestätigen auch unabhängige Beobachter die Entlassung von hundert Aktivisten am Sonntag. Doch so gut dies für die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen auch ist – von einem politischen Wandel kann kaum eine Rede sein.

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