Es sollte ein Zeichen der Veränderung sein: Nur wenige Tage nach der Entführung von Nicolás Maduro kündigte die neue, alte Regierung an, eine „beträchtliche Zahl“ an politischen Gefangenen freizulassen. Knapp drei Wochen sind seitdem vergangen, nun bestätigen auch unabhängige Beobachter die Entlassung von hundert Aktivisten am Sonntag. Doch so gut dies für die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen auch ist – von einem politischen Wandel kann kaum eine Rede sein.
MeinungVenezuelaWas heißt hier frei?

Kommentar von Jan Heidtmann
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Die Regierung in Caracas hat hundert politische Gefangene auf einen Schlag entlassen. Es soll als Zeichen der Öffnung gelten, tatsächlich folgt die Freilassung einem üblen Kalkül.
