Der markige Titel des Programms soll nach einer schnellen Lösung klingen. „Sofort-in-Arbeit-Plan“ heißt das Vorhaben, mit dem Innenminister Alexander Dobrindt in der Asylpolitik in diesen Tagen einen neuen Ton anschlägt. Die beste Integration sei die in die Arbeitswelt, sagt er. „Teilhabe durch Tätigkeit“, so nennt es sein Ministerium. Die Reform sieht vor, dass Geflüchtete künftig in der Regel nach drei Monaten eine Arbeit in Deutschland aufnehmen dürfen – auch dann, wenn ihr Asylverfahren noch läuft. Und auch wenn sie noch in einer Erstaufnahmeeinrichtung wohnen.
MeinungMigrationDobrindts Asylpolitik wird so nicht funktionieren

Kommentar von Markus Balser
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Der Innenminister will Geflüchtete schneller in Arbeit bringen. Eine gute Idee, die allerdings an seinen eigenen kurzsichtigen Plänen scheitern dürfte.
