MeinungAfghanistanDobrindt trifft 535 richtige Entscheidungen – und 640 falsche

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Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Lesezeit: 1 Min.

Dahin will keiner: Afghanische Flüchtlinge, die in Pakistan nicht länger bleiben durften, bei der erzwungenen Rückkehr an einem Grenzübergang.
Dahin will keiner: Afghanische Flüchtlinge, die in Pakistan nicht länger bleiben durften, bei der erzwungenen Rückkehr an einem Grenzübergang.
FOTO: SANAULLAH SEIAM/AFP

Der Innenminister nimmt nun doch Menschen auf, die vor den Taliban geflohen waren und bereits eine Zusage auf Schutz in Deutschland hatten. Aber indem er Hunderte andere weiterhin abweist, verstößt er auch gegen die eigenen Interessen.

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Die Bundesregierung will noch vor Jahresende weitere 535 Afghanen aus Pakistan nach Deutschland holen, denen die Aufnahme bereits zugesagt worden war. Das ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Nach jahrelangem Zögern, das spürbar auch von Angst vor dem Aufstieg der AfD geprägt war, bedeutet diese Entscheidung für die Betroffenen endlich wieder so etwas wie Hoffnung: die Aussicht auf ein Leben in Sicherheit und Freiheit.

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