MeinungAtomwaffenPutin erhöht den Einsatz

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 2 Min.

Spannungen in der Grenzregion: Rund 50 km von der ukrainischen Grenze entfernt hat Belarus ein S-300-Raketenabwehrsystem aufgestellt.
Spannungen in der Grenzregion: Rund 50 km von der ukrainischen Grenze entfernt hat Belarus ein S-300-Raketenabwehrsystem aufgestellt. Viktor Tolochko/Imago/SNA

Mit der angekündigten Stationierung von Atomwaffen in Belarus erneuert der russische Präsident seine alten Drohungen. Er weiß sehr genau, was er da tut.

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Seit dem Überfall auf die Ukraine ist es Mode geworden, Wladimir Putin als gefährlichen Irren abzutun. Als einen Machthaber mit Abertausenden Atomwaffen, der nicht weiß, was er tut. Und der deshalb am Ende eines von Kiew und seinen westlichen Unterstützern selbstverständlich gewonnenen Ukraine-Kriegs von seinen Getreuen entmachtet, eingesperrt oder umgebracht wird. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall. Putin ist nicht wahnsinnig. Er weiß, was er tut und spielt auf Zeit. Er hat den Ukraine-Krieg noch lange nicht verloren. Er könnte ihn vielleicht sogar gewinnen - oder wenigstens nicht für alle erkennbar verlieren.

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