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Derzeit Gegenstand von Protesten: die Senderkette ABC, hier in Seattle.
Derzeit Gegenstand von Protesten: die Senderkette ABC, hier in Seattle. Foto: M. Scott Brauer/M. Scott Brauer/ZUMA Press Wire/

Fernsehsender-Kette in den USA, die zum Disney-Konzern gehört. Kürzlich setzte sie auf Druck der US-Regierung die Show von Jimmy Kimmel ab.

Von Reymer Klüver

Die American Broadcasting Company, kurz ABC, ist neben NBC und CBS die dritte und jüngste der ursprünglich drei großen Fernsehsender-Ketten in den USA (in den 1990er-Jahren kam noch Fox hinzu). ABC ging 1943 aus dem Mediengiganten NBC hervor. Die damalige US-Regierung hatte die Abspaltung angeordnet, um die Meinungsvielfalt in den Vereinigten Staaten zu stärken. Seit 1996 ist das TV-Network Teil des Disney-Konzerns. In einer Art Franchise-System versorgt ABC mehr als 230 Fernsehsender quer durch die USA mit Programm, beginnend mit dem Morgenmagazin „Good Morning America“ über Talkshows wie „The View“ und Seifenopern wie „Grey’s Anatomy“ bis hin zu den Abendnachrichten und eben einer Late-Night-Show, die jede der drei TV-Ketten anbietet. ABC geriet jetzt in die Schlagzeilen, weil es die Show ihres Late-Night-Talkers Jimmy Kimmel auf Betreiben der US-Regierung aus dem Programm genommen hatte. Am Dienstag wurde sie wieder gesendet. Allerdings nicht in ganz Amerika: Zwei Medienunternehmen, denen wiederum fast ein Drittel der ABC-Stationen gehören, wollen Kimmels Show nicht mehr zeigen.

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