MeinungGesellschaftJetzt machen sie schon Insta-Fotos am Grab

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Kommentar von Mareen Linnartz

Lesezeit: 2 Min.

Als wäre es eine Sehenswürdigkeit im Urlaub: das Grab von Diogo Jota und seinem Bruder André Silva am Samstag in Gondomar, Portugal.
Als wäre es eine Sehenswürdigkeit im Urlaub: das Grab von Diogo Jota und seinem Bruder André Silva am Samstag in Gondomar, Portugal. Darren Fletcher/IMAGO/News Licensing

Menschen im Unterhemd fallen mit ihren Handy-Kameras auf dem Friedhof ein, auf dem kurz zuvor zwei verunglückte Fußballer beigesetzt worden sind. Wie es nur so viel falsch verstandene Nähe geben kann.

Alles an dieser Geschichte ist tragisch, herzzerreißend. Ein junger Fußballer stirbt wenige Tage nach seiner Hochzeit und hinterlässt nicht nur eine verzweifelte Witwe, sondern auch drei kleine Kinder; das jüngste, kein Jahr alt, hatte der 28-Jährige nach der Trauung noch für ein Foto strahlend auf dem Arm gehalten, die beiden wenig älteren Söhne standen vor ihm, herausgeputzt mit Krawatte und im blauen Anzug.

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Fußball
:Diogo Jota in Portugal beigesetzt

Familie, Freunde und Mitspieler nehmen bei einer emotionalen Trauerfeier Abschied vom tödlich verunglückten Fußballer.

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