Wenn derzeit mal wieder am Sexualstrafrecht herumgeschraubt wird, dann liegt das nicht an einem überempfindlichen „Zeitgeist“ oder einer momentanen, medial beförderten Aufregung. Nein: Wenn die Justizministerin Stefanie Hubig (SPD), wie am Freitag geschehen, neue gesetzliche Verschärfungen vorstellt – so wie schon etliche Male in den vergangenen Jahren –, dann gibt es dafür einen simplen Grund. Tatsächlich besteht hier ein Nachholbedarf, der wohl nirgends im Strafrecht so groß ist.
MeinungDigitale GewaltDas Gesetz gegen Deepfakes kommt spät. Aber es ist gut, dass es kommt

Kommentar von Ronen Steinke
Lesezeit: 2 Min.

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat am Freitag einen Plan für Verschärfungen im Sexualstrafrecht vorgestellt. Ist damit alles geklärt? Nein. Der Nachholbedarf ist immer noch groß.
