Noch hat die Staatsanwaltschaft Potsdam ihre Prüfungen zu den Vorwürfen der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen nicht abgeschlossen. Aber der nun mitgeteilte Zwischenstand zeigt nicht nur an, bei welchen Anschuldigungen die Beweislage besser und wo sie dünner ist. Der Fall wirft zugleich ein Licht auf die aktuellen Defizite bei der Strafbarkeit sogenannter „digitaler Gewalt“: Hier konnten die Ermittlungen nicht einmal die niedrige Hürde eines Anfangsverdachts überwinden. Einigermaßen konkretisieren lässt sich derzeit einzig der Verdacht einer Körperverletzung.
MeinungFall Christian UlmenBei digitaler Gewalt hat das Strafrecht zu viele Lücken

Kommentar von Wolfgang Janisch
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Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt nun zwar gegen den Schauspieler – aber nur wegen Körperverletzung. Gegen Demütigungen im Netz hat sie möglicherweise keine Handhabe.
