Opposition:Die Linkspartei wird gebraucht, aber nicht in diesem Zustand

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Opposition: Die Bundesvorsitzende der Linken Janine Wissler (links) neben ihrer Gegenkandidatin, der niedersächsischen Landesvorsitzenden Heidi Reichinnek

Die Bundesvorsitzende der Linken Janine Wissler (links) neben ihrer Gegenkandidatin, der niedersächsischen Landesvorsitzenden Heidi Reichinnek

(Foto: Swen Pförtner/picture alliance/dpa)

Die Linke hat es fertiggebracht, alle Kandidaten für die neue Doppelspitze im Vorfeld für unfähig zu erklären. Und in der Frage, wofür sie stehen möchte, liefert sie sich eine bizarre Milieudebatte. So hat diese Partei schlichtweg keinen Gebrauchswert mehr.

Kommentar von Boris Herrmann

An diesem Wochenende trifft sich die Linke in Erfurt zu einem Schicksalsparteitag. Falls davon kein Signal des Aufbruchs ausgeht, dann wird die Partei wohl eher früher als später in der Bedeutungslosigkeit versinken. Es wäre zum Beispiel ein solches Signal, wenn die Linke nach dieser Veranstaltung plötzlich mit einem klar erkennbaren Markenkern in Erscheinung treten würde. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass Thüringen am Samstag seine Unabhängigkeit erklärt.

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