Vier Monate noch, dann endet Phase eins des Deutschlandtickets. Vier Monate, in denen die elf Millionen Nutzerinnen und Nutzer bundesweit für 49 Euro pro Monat in Bus oder Tram einsteigen können, ohne sich fragen zu müssen, ob ihr Fahrschein nun für sechs oder sieben Stationen gilt, ob eine Kurzstrecke in Berlin kürzer ist als in München. Aber auch vier Monate, in denen Bund und Länder weiter darüber streiten, wer vom 1. Mai an die Kosten für dieses Nahverkehrsticket trägt. Dabei gäbe es nichts zu streiten, würden beide Seiten ihre Klimaziele ernst nehmen. Das Deutschlandticket erleichtert den Verzicht aufs Auto - jedoch nur, wenn es so günstig und so simpel bleibt.
MeinungDeutschlandticketSo günstig, so simpel, so toll

Kommentar von Johanna Pfund
Lesezeit: 2 Min.

In den nächsten Monaten werden Bund und Länder weiter streiten, ob es das 49-Euro-Ticket weiter geben kann. Aber was gibt's da zu streiten? Es handelt sich um eine Subvention, die praktisch nur Vorteile hat.
