MeinungVier Jahre ZeitenwendeFriedrich Merz hat sein Verdienst, Olaf Scholz aber auch

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Kommentar von Daniel Brössler

Lesezeit: 3 Min.

Olaf Scholz (rechts) war Kanzler bis zum 6. Mai 2025, Friedrich Merz ist es seitdem – hier die beiden bei der Amtsübergabe.
Olaf Scholz (rechts) war Kanzler bis zum 6. Mai 2025, Friedrich Merz ist es seitdem – hier die beiden bei der Amtsübergabe. REGINA SCHMEKEN

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine und der historischen Rede des damaligen Regierungschefs im Bundestag ist bei Weitem nicht genug passiert, aber auch nicht nichts. Sollte Deutschland sich bewähren, dann wird es das Gemeinschaftswerk zweier Kanzler gewesen sein.

Vier Jahre sind eine lange Zeit. Eine lange Zeit für die Menschen in der Ukraine, die seit 1464 Tagen dem Terror Wladimir Putins ausgesetzt sind. Eine lange Zeit, wenn auch ganz anders und viel milder, aber auch für die Menschen in Deutschland, die seit Beginn dieses Angriffskrieges versuchen müssen, sich in einer neuen Welt zurechtzufinden. Als der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz an einem kalten Februar-Sonntag im Bundestag von einer Zeitenwende sprach, mag das für manchen nach einer rhetorischen Zuspitzung geklungen haben. Vier Jahre danach kann niemand ernsthaft bestreiten: Die Welt ist eine andere, Europa ist ein anderes und Deutschland ist es auch. Das Ausmaß des Umbruchs ist 2022 eher erahnt als wirklich ermessen worden.

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