MeinungAutofahrenTankrabatt, Tankpreisdeckel – das bringt doch alles nichts

Portrait undefined Nakissa Salavati

Kommentar von Nakissa Salavati

Lesezeit: 1 Min.

Einmal volltanken ist ein teures Vergnügen.
Einmal volltanken ist ein teures Vergnügen. Friedrich Bungert

Kaum ist der eine Geschichte, kommt der nächste untaugliche Plan daher, der den Sprit billiger machen soll. Aber warum eigentlich? Es wäre doch etwas ganz anderes sinnvoll.

SZ bei Google bevorzugen

Zwei Monate lang hat der Staat auf 1,6 Milliarden Euro verzichtet und den Verbrenner-Verkehr mitten in einer Ölkrise gefördert. Ein Teil, vermutlich um die 100 bis 200 Millionen Euro, blieb bei der Mineralölindustrie hängen, die ausgerechnet beim Diesel die eingesparte Energiesteuer nicht vollständig weitergegeben hat. Ausgerechnet, weil Handwerksbetriebe oder Logistikunternehmen, die wirklich auf ihre Dieselfahrzeuge angewiesen sind, von der Aktion relativ wenig hatten. Zum Glück ist der Tankrabatt Geschichte. Aber sogleich sind Benzin und Diesel wieder deutlich teurer, und sogleich schauen wieder alle auf die Zapfsäule. Auch die Politik.

Zur SZ-Startseite

Bundesregierung
:Koalition entlastet vor allem Familien, Spitzensteuersatz bleibt

Außerdem wird es keine telefonischen Krankschreibungen mehr geben, die Reichensteuer soll teilweise erhöht werden.

Von Daniel Brössler, Georg Ismar, Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: