MeinungAfDDen Populisten begegnet man am besten mit Gefühlen, nicht mit Kurvendiagrammen

Portrait undefined Andreas Glas

Kommentar von Andreas Glas

Lesezeit: 3 Min.

Illustration: sted/SZ

Die Partei bläst reale Sorgen zu Panik auf, sie injiziert  den Menschen ein irrationales Misstrauen gegen alles und jeden. Wer glaubt, all das allein mit Ratio verjagen zu können, hat das Spiel nicht verstanden.

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Es soll hier um Gefühle gehen, wo fängt man da an? Richtig, bei Friedrich Merz. Das mag jetzt schräg klingen für diejenigen, die dem Kanzler absprechen, Gefühle zu haben. Aber erstens muss Merz (CDU) welche haben, sonst könnten nicht ständig alle über seine mangelnde Impulskontrolle reden. Und zweitens lässt sich die emotionale Kraft der AfD nicht ohne die Schwäche derer erklären, die glauben, man könnte diese Partei allein mit Sachpolitik kleinregieren.

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