MeinungGazakriegIm Umgang mit Netanjahu gibt Deutschland seine Prinzipien auf

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Kommentar von Sonja Zekri

Lesezeit: 3 Min.

Ein skeptischer Blick vom deutschen Außenminister, mehr hat Israels Premier von Berlin nicht zu befürchten − hier beim Antrittsbesuch von Johann Wadephul im Mai in Jerusalem.
Ein skeptischer Blick vom deutschen Außenminister, mehr hat Israels Premier von Berlin nicht zu befürchten − hier beim Antrittsbesuch von Johann Wadephul im Mai in Jerusalem. Michael Kappeler/Michael Kappeler/dpa

Gelten die Menschenrechte und das Völkerrecht etwa nicht für Palästinenser? Mit der Rücksichtnahme auf den israelischen Premier verspielt die Bundesrepublik ihr moralisches Gewicht in der Welt.

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Wenn vom Leid der Palästinenser in Gaza die Rede ist, fällt irgendwann sehr zuverlässig der Satz: „Die Bilder sind unerträglich.“ Es ist eine Formulierung, die seltsam unausbalanciert klingt. Als ginge es vornehmlich um die Gefühle des Betrachters und nicht um den Schmerz der Hungernden.

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Israel
:„Es gibt ihre Wahrheit und es gibt unsere Wahrheit“

Nirgendwo in Israel ist der Abstand zu dem, was da momentan in Gaza passiert, größer als in Eilat. Zumindest kann man es sich einreden. Ein guter Ort also, um die Stimmung einzufangen: Wie geht es den Israelis gerade mit ihrem Land?

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

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