MeinungKriminalitätAlexander Dobrindt blendet aus, was nicht ins Bild passt

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Kommentar von Roland Preuß

Für Innenminister Alexander Dobrindt sind nach wie vor die Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan das große Problem.
Für Innenminister Alexander Dobrindt sind nach wie vor die Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan das große Problem. Felix Zahn/IMAGO

Die Zahl der Straftaten sinkt laut Polizeistatistik, es gibt weniger ausländische Verdächtige. Doch das ficht den Innenminister nicht an.

Ein wenig Optimismus darf schon aufkommen angesichts der neuen Statistik zur Kriminalitätsentwicklung in Deutschland. Die Zahl der mutmaßlichen Straftaten ist gesunken. Es gibt weniger ausländische Tatverdächtige, auch Geflüchtete oder Geduldete werden seltener polizeilich auffällig. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) aber vermittelte bei der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik seine alten Botschaften. Syrische und afghanische Männer seien strafrechtlich um ein Vielfaches auffälliger als Deutsche, der Innenminister hatte zur Pressekonferenz eigens eine Schautafel mit allerlei Balken mitgebracht, um seine Botschaft zu vermitteln: Das große Problem sind die Geflüchteten aus diesen Ländern.

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SZ PlusVon Markus Balser und Roland Preuß

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