Krieg in der Ukraine:Deutschland, Land der Moraldebatten

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Krieg in der Ukraine: Neulich in Kiew: Außenministerin Annalena Baerbock lässt sich von Bürgermeister Vitali Klitschko die Schäden zeigen. Danach misslingt es ihr, die Sachlichkeit zu wahren.

Neulich in Kiew: Außenministerin Annalena Baerbock lässt sich von Bürgermeister Vitali Klitschko die Schäden zeigen. Danach misslingt es ihr, die Sachlichkeit zu wahren.

(Foto: Sergei Supinksy/AFP)

Wenn es um Russlands Krieg gegen die Ukraine geht, leistet Deutschland sich eine gefährliche Debattenkultur. Das war auch schon während Corona so. Diese Gesellschaft muss anders miteinander reden.

Kommentar von Meredith Haaf

Zumindest eins kann man in dieser zweiten akuten Krise innerhalb von zwei Jahren mit Gewissheit sagen: Je einiger, entschlossener und pragmatischer sich die politisch Verantwortlichen in der Bewältigung geben, desto unversöhnlicher, symbolisch aufgeladener und moralisch erhobener klingt die öffentliche Begleitmusik dazu. Dafür gibt es gute Gründe. Aber gut ist es nicht, und es sollte sich ändern.

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