MeinungIsraelWenn Deutschland keine Waffen mehr liefert, stoppt das den Krieg nicht. Aber es ist das richtige Signal

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Kommentar von Bernd Dörries

Lesezeit: 2 Min.

Auf Patrouille: ein israelischer „Merkava“-Panzer an der Grenze zum Gazastreifen.
Auf Patrouille: ein israelischer „Merkava“-Panzer an der Grenze zum Gazastreifen.
Tsafrir Abayov/dpa

Die Bundesregierung hat zu lange gebraucht, sich zu diesem Schritt durchzuringen. Und er wird Premier Benjamin Netanjahu wohl kaum zur Umkehr bewegen, aber vielleicht manchen Israeli nachdenklich stimmen.

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Viele Jahrzehnte lang war das undenkbar: dass das Land der Täter des Holocaust sich entschließen würde, keine Waffen mehr nach Israel zu liefern. Ins Land der Opfer, das sich seit vielen Jahrzehnten gegen eine feindliche Umgebung verteidigen musste. Deutsche Waffen waren nach der Gründung des jüdischen Staates ein Teil dessen, was man damals „Wiedergutmachung“ nannte, und überlebensnotwendig für das kleine Land. Nach dem 7. Oktober waren deutsche Panzergetriebe und Munition ein Zeichen der Solidarität, man stand fest an der Seite eines Staates, der durch den Terror der Hamas mit 1200 Toten so tief erschüttert war, der für viele Juden auf der ganzen Welt der Garant für eine sichere Heimstätte war.

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